Festtagsgerichte
Erbsenragout mit Rotkohl und Spätzle
Zutaten
100 g Soja-Ragout
800 g Rotkohl
4 große säuerliche Äpfel
2 große Zwiebeln
150 g gefrorene Erbsen
200 g Kichererbsenmehl
4 Eier
1/2 Becher Crème fraîche
1/2 Becher Sahne
60 g Butterschmalz (z.B. Brabu)
30 g vegetarisches Zwiebelschmalz
Gemüseconsommé
4 Lorbeerblätter
10 Wacholderbeeren
6 Pimentkörner
4 Nelken
Salz
weißer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung
- Den Rotkohl grob hobeln. Garen in 1/2 Tasse Wasser auf kleinster Flamme. Abtropfen
- 2 Äpfel schälen und in kleine Scheiben teilen. Mitsamt den Lorbeerblättern, Wacholderbeeren, Pimentkörnern und Nelken zu dem Rotkohl geben
- 1 Zwiebel würfeln, in 10 g Butterschmalz bei mittlerer Flamme goldbraun braten und alles unter den Kohl geben
- Das Zwiebelschmalz hinzufügen und abschmecken mit Gemüseconsommé und Pfeffer
- Bei kleinster Flamme so lange weiterschmoren, bis die Apfelstücke zerfallen
- Das Soja-Ragout mit kochendem Wasser übergießen und 1 Stunde quellen lassen. Abtropfen
- In 40 g Butterschmalz von allen Seiten anbraten
- Die Zwiebel mittelfein würfeln und in 10 g Butterschmalz goldbraun braten. Sahne, Crème fraîche und eine Tasse Wasser hinzugeben. Würzen mit Gemüseconsommé und Pfeffer
- Soja-Ragout und Zwiebelgemisch zusammengeben und bei kleiner Flamme die Flüssigkeit unter gelegentlichem Rühren bis auf einen kleinen Rest einköcheln lassen
- Am Schluß die Erbsen hineingeben und einmal aufkochen
- Für die Spätzle das Kichererbsenmehl mit den Eiern u. 1 Prise Gemüseconsommé zu einem elastischen Teig verkneten, ggf. eine winzige Menge Wasser hinzufügen
- Die Spätzle von einem Brett in kochendes Salzwasser schaben oder durch eine Spätzle-Reibe geben, nur 2 Minuten kochen, abtropfen
- In 20 g Butterschmalz von allen Seiten kurz anbraten
- 2 Äpfel mit oder ohne Schale in fingerdicke Scheiben teilen, das Kerngehäuse ausstechen, von beiden Seiten etwas salzen und auf mittlerer Flamme von beiden Seiten braten, bis sie weich sind und Farbe nehmen
Extra-Tipp:
Das Gericht klingt komplizierter, als es ist. Dafür eignet es sich auch gut für ein Festmenü
Trennkost-Tipp:
Dieses Gericht ist eine Eiweißmahlzeit
